Die Krankenversicherung ist eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste Versicherung überhaupt. Dies hat auch der Gesetzgeber unterstrichen, indem er seit 2009 eine allgemeine Versicherungspflicht vorsieht. Keiner darf mehr ohne den Schutz einer Krankenversicherung sein! Wer dieses Gebot ignoriert, muss mit hohen Nachzahlungen für die gesamte Zeit rechnen, in der er ohne Versicherungsschutz war.

Mehr als 75 Millionen Bundesbürger genießen den Schutz der gesetzlichen Krankenversicherung und teilen ihre Vor- und Nachteile. Für ihre Versicherten gab die gesetzliche Krankenversicherung im Jahr 2006 mehr als 150 Milliarden Euro für Gesundheitsleistungen aus.

Die privaten Krankenversicherungen zählen etwa 9 Millionen Mitglieder mit einer Vollversicherungspolice. Die Zahl der Personen mit einer privaten Krankenzusatzversicherung dürfte die Zahl der Vollversicherten bei weiten übertreffen. Dies zeigt, wie wichtig in der heutigen Zeit die eigenverantwortliche Absicherung geworden ist. Auch die private Krankenversicherung hat ihre Pros und Contras. Erfahren Sie auf unseren Seiten mehr darüber, wie der Wechsel zur PKV funktioniert und wie notfalls die Rückkehr zur GKV gelingt.

Jeder sollte sich daher frühzeitig damit auseinander setzen, welchen Gesundheitsschutz er anstrebt – den gesetzlichen oder den privaten. Die von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreit sind, haben einen leichteren Zugang zur privaten Absicherung als andere. Von der gesetzlichen Versicherungspflicht sind Selbständige, Freiberufler, Beamte sowie Künstler, Publizisten und Journalisten befreit.

Arbeitnehmer müssen dagegen einige Voraussetzungen erfüllen, um in den Genuss einer leistungsstarken privaten Krankenversicherung zu gelangen. Auch Studenten haben die freie Wahl zwischen einer privaten und gesetzlichen Krankenversicherung. Wollen sich Studierende privat krankenversichern, müssen sie sich nach Abschluss des Versicherungsvertrages von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen.

 
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